T-Check - Kompakte Technik. Verlässliche Daten.

Funkantenne

Integrierte Wireless-Übertragung
für Echtzeit-Datenkommunikation

Display-Einheit

Capacitive-Touch-Bedienung,
GPS-Anzeige, Luftfeuchte,
Luft- und Fahrbahntemperatur

Verbindungskabel

Robustes Anschlusskabel für
den Dauerbetrieb im Außeneinsatz

Sensoren

Luftsensor und Fahrbahnsensor,
Schutzklasse IP66

Technische Spezifikationen

−40°C Min. Temperatur­bereich
+80°C Max. Temperatur­bereich
IP66 Fahrbahn­sensor Schutzklasse
255g Gewicht Hauptgerät
Temperaturbereich −40 bis +80 °C
Relative Luftfeuchte 0 bis 100 %
Fahrbahnsensor IP66 / salzwasserfest
Luftsensor Elektronik IP66
Luftsensor Sensorkopf Berührungsschutz
Feuchtesensor IP40
Smart Supply 12 – 24 V (Autosupply)
GPS-Genauigkeit ca. 5 – 15 m
Abmessungen 90 × 147 × 25 mm
Gewicht 255 g
Konnektivität

IoT-Anbindung über NB-IoT (NarrowBand IoT) und TCP/IP mit proprietärem Protokoll. Datenfluss unidirektional in Richtung Server. Echtzeit-Messdaten zu Geokoordinaten, Zeitstempel, Luftfeuchtigkeit, Außentemperatur und Oberflächentemperatur.

90 mm Höhe
147 mm Breite
25 mm Tiefe
255 g Gewicht
IP66 Fahrbahn IP40 Feuchte NB-IoT 12 – 24 V

T-Check - Komponenten

T-CHECK verbindet präzise Sensorik, zuverlässige Datenübertragung und eine intuitive Bedienung zu einem leistungsstarken Gesamtsystem. Alle Komponenten sind optimal aufeinander abgestimmt und für den zuverlässigen Einsatz im mobilen Arbeitsalltag konzipiert. Entdecken Sie die Technik, die Straßenbedingungen sichtbar macht und fundierte Entscheidungen in Echtzeit ermöglicht.

T-CHECK Verbindungskabel

Busleitungen

Unsere verwendeten Protokolle bieten bei intelligenten Sensoren, die aggregierte Daten übertragen, massive Vorteile in puncto Reichweite, Störsicherheit und Kosteneffizienz.

Weil die Sensoren Daten bereits intern vorverarbeiten (aggregieren), bricht das Datenaufkommen drastisch ein. Dadurch sinken die Anforderungen an die Bandbreite, was eine extrem einfache, robuste und kostengünstige Verkabelung ermöglicht.

Warum RJ45 bei aggregierten Daten perfekt funktioniert

Intelligente Sensoren messen oft hochfrequent, senden aber nur vorberechnete Werte.

  • Geringe Bandbreite reicht völlig aus: Optimiert für zuverlässige Übertragung von Datenströmen über lange Strecken. Da aggregierte Daten extrem kompakt sind, reicht die Bandbreite  perfekt aus.
  • Extreme Reichweiten: Überbrückt problemlos Kabellängen von bis zu 1200 Metern ohne Signalverstärker. Das schafft kaum ein anderes gängiges Bus-System.
  • Hohe Störsicherheit durch symmetrische Übertragung:
    Wir nutzen eine differenzielle Signalübertragung (zwei Leitungen: A und B). Elektromagnetische Störungen aus der Industrieumgebung wirken auf beide Adern gleichermaßen. Am Empfänger wird nur die Differenz ausgewertet, wodurch sich das Rauschen quasi selbst eliminiert.

Warum die Verkabelung deshalb so einfach und effizient bleibt

  • Bus-Topologie nutzt eine Linien-Topologie (Daisy Chaining). Das Kabel wird einfach von Sensor zu Sensor durchgeschleift. Das spart Kabel und teure Zusatzelektronik.
  • Geringe Aderzahl: Für die Datenübertragung selbst, werden neben Spannungsversorgung (VCC) und Statusleitungen im Kern nur zwei Datenadern (A und B) benötigt, ergänzt durch Masse (GND).

Warum das Kürzen und Aufpressen von RJ45-Steckern so einfach ist

In modernen Sensoren anderer Hersteller werden häufig Ethernet-, CAN- oder proprietäre Protokolle mit teuren Spezialsteckern verwendet, die störanfälliger, nur mit Aufwand kürzbar und unwirtschaftlicher sind. Daher bringt unsere Lösung enorme praktische Vorteile mit sich:

  • Kein exakter Wellenwiderstand-Abgleich beim Kürzen nötig: Ethernet-Protokolle (wie Profinet oder EtherCAT) arbeiten mit extrem hohen Frequenzen im Megahertz- oder Gigahertz-Bereich. Kürzt oder crimpt man dort ein Kabel unsauber, führen kleinste Impedanzsprünge oder Reflexionen sofort zu Paketverlusten. Unsere Lösungen sind aufgrund der niedrigen Frequenzen bei aggregierten Daten extrem fehlertolerant. Sie können das Kabel auf die exakte Wunschlänge abschneiden, ohne Angst vor Signaldegradierung haben zu müssen.
  • Standard-Werkzeug versus Spezial-Ausstattung: Statt mühsam feine Drähte in winzige Schraubklemmen an den Sensoren zu fummeln oder löten zu müssen, nutzt man eine Standard-Crimpzange: Kabel abschneiden und abmanteln, Adern in den RJ45-Stecker schieben, zupressen – fertig.
  • Fehlersichere Pin-Belegung: Da unser Kabel 8 parallele Adern hat, sorgt das standardisierte RJ45-Layout dafür, dass einmal definierte Pin-Belegungen systemweit fehlerfrei durchgecrimpt werden können.
  • Keine teuren vorkonfektionierten Kabel: Es müssen keine teuren Kabel in fixen Längen (z.B. 3m, 4,5m) mit Lieferzeiten bestellt werden, bei denen am Ende die Kabelüberhänge zusammengerollt werden müssen. Es wird einfach vom gelieferten Kabel exakt so viel abgeschnitten, wie benötigt wird.
T-Check Sensoren

Sensoren

Intelligente Sensoren (Smart Sensors) mit integrierten Mikrocontrollern revolutionieren die industrielle und alltägliche Datenerfassung.
Im Gegensatz zu klassischen, die lediglich rohe elektrische Signale weiterleiten, können intelligente Sensoren Daten direkt am Entstehungsort verarbeiten. Dies entlastet die Zentraleinheit, spart Bandbreite und erhöht die Systemzuverlässigkeit.

Die Vorteile im Überblick:

Datenerfassung: Höhere Präzision direkt an der Quelle

  • Signaloptimierung: Der Mikrocontroller kann Rauschen und Störsignale direkt nach der Erfassung herausfiltern, noch bevor das Signal digitalisiert oder übertragen wird.
  • Automatische Kalibrierung: Der Sensor gleicht Umwelteinflüsse wie Temperaturschwankungen oder Alterungserscheinungen selbstständig aus.
  • Eigendiagnose: Der Sensor erkennt interne Fehler beschädigter Messzellen sofort, meldet seinen Zustand digital und optisch über LEDs, statt falsche Messwerte zu liefern.

Datenaufbereitung (Edge Computing): Entlastung und Intelligenz

  • Datenreduktion: Statt permanent Millisekunden-Rohdaten zu senden, berechnet der Mikrocontroller direkt Mittelwerte, Minima, Maxima oder Trends und übermittelt geglättete Mittelwerte.
  • Ereignisbasierte Logik: Die Sensoren sind so programmiert, dass nur dann Daten gesendet werden, wenn ein bestimmter Schwellenwert zur letzten Messung überschritten wird oder eine Anomalie auftritt.
  • Lokale Vorverarbeitung: Komplexe Berechnungen (z. B. Fourier-Transformationen bei Vibrationssensoren zur vorausschauenden Wartung) laufen direkt auf dem Sensor ab.

Datenübermittlung: Effizienz und Sicherheit

  • Geringerer Bandbreitenbedarf: Da nur relevante, komprimierte oder aggregierte Daten übertragen werden, wird das Kommunikationsnetzwerk massiv entlastet.
  • Standardisierte Protokolle: Mikrocontroller ermöglichen die Nutzung moderner Protokolle (wie MQTT, OPC UA oder IO-Link), was die Integration in bestehende IoT- und Industrie-4.0-Systeme erleichtert.
  • Erhöhte Sicherheit: Daten können direkt auf dem Sensor verschlüsselt werden, bevor sie auf die Reise zur Zentraleinheit gehen. Das schützt vor Spionage und Manipulation.

Direktvergleich: Klassischer vs. Intelligenter Sensor

Datenstrom

KLASSISCHER SENSOR
Permanent / Rohdaten

INTELLIGENTER SENSOR
Reduziert / ereignisbasiert

Zentralrechner

KLASSISCHER SENSOR
hochbelastet mit Filterung & Analyse

INTELLIGENTER SENSOR
entlastet, empfängt fertige Ergebnisse

Verkabelung/Funk

KLASSISCHER SENSOR
anfällig für Störungen auf langen Wegen

INTELLIGENTER SENSOR
robust durch digitale/verschlüsselte Übertragung

Ausfallsicherheit

KLASSISCHER SENSOR
fällt der Zentralrechner aus, stoppt alles

INTELLIGENTER SENSOR
kann autark weiterarbeiten und Daten zwischenspeichern

T-Check Display Einheit

Edge, IoT & Display

Die zentrale Datenhaltung kombiniert mit der Datenübertragung via IoT und Edge Computing bildet das Rückgrat moderner, datengetriebener Messwerterfassung. Während die zentrale Cloud für enorme Rechenpower und Langzeit-Analysen sorgt, übernimmt das Edge Computing die schnelle Verarbeitung direkt vor Ort.
Das Zusammenspiel dieser Technologien bietet signifikante Vorteile, die sich in vier Kernbereiche unterteilen lassen:

Optimierte Bandbreite via IoT und Kostenreduktion

  • Gezielte Filterung: Edge-Geräte analysieren Sensordaten direkt am Messort und leiten nur relevante Änderungen oder Anomalien an das zentrale System weiter.
  • Weniger Datenmüll: Gigabits an konstanten "Alles normal"-Meldungen verstopfen nicht die Leitungen. Das spart massiv Übertragungskosten und schont die Netzwerkinfrastruktur.

Maximale Geschwindigkeit und Ausfallsicherheit

  • Echtzeit-Reaktionen: Kritische Entscheidungen werden durch Edge Computing ohne spürbare Latenz direkt vor Ort getroffen.
  • Offline-Fähigkeit: Fällt die Internetverbindung zur zentralen Datenbank vorübergehend aus, arbeitet die IoT-Infrastruktur lokal autonom weiter und synchronisiert die Daten, sobald die Verbindung wieder steht.

Effizientes Datenmanagement und "Single Source of Truth"

  • Einheitliche Datenbasis: Durch die zentrale Datenhaltung laufen alle Fäden bei T-Check zusammen. Es gibt keine isolierten Daten-Silos in verschiedenen Abteilungen deren Konsolidierung zusätzliche Fehlerquellen birgt.
  • Erweiterte Analysen (Big Data): Während die Edge für das "Jetzt" zuständig ist, ermöglicht die zentrale Cloud historische Langzeitanalysen, das Erkennen von Mustern und das Trainieren von KI-Modellen (z. B. für Predictive Maintenance).

Erhöhte Sicherheit und Governance

  • Zentraler Schutz: Die Absicherung einer zentralen Datenbasis gegen Angriffe und Datenverlust (Backups) ist deutlich effizienter als der Schutz tausender dezentraler Speicherorte an den Messstellen.
  • Lokale Anonymisierung: Sensible Daten werden via Edge direkt an der Quelle verschlüsselt oder anonymisiert, bevor sie den Weg in die zentrale Cloud antreten. Das erleichtert die Einhaltung von Datenschutzrichtlinien (z. B. DSGVO).

Lokale Informationen direkt am Edge verfügbar

Eine bessere Lesbarkeit bei Monochrom-Displays (Schwarz-Weiß- oder einfarbigen Bildschirmen) bietet entscheidende Vorteile, da diese Displays oft in Umgebungen eingesetzt werden, in denen Informationen schnell, fehlerfrei und unter schwierigen Bedingungen erfasst werden müssen.
Hier sind die wichtigsten Vorteile im Überblick:

Höhere sensorische Effizienz & Ergonomie

  • Schnellere Informationsaufnahme: Das Auge muss keine Farbinformationen verarbeiten. Ein hoher Kontrast (tiefes Schwarz auf hellem Grund) sorgt dafür, dass Schriftzeichen und Symbole sofort erkannt werden.
  • Geringere Augenermüdung: Kontraststarke, scharfe Monochrom-Darstellungen verhindern, dass die Augen bei langem Ablesen überanstrengt werden, was bei E-Readern oder Industrie-Monitoren bereits angewandt wird. 
  • Keine Barrieren für Fehlsichtige: Menschen mit Farbfehlsichtigkeiten (z. B. Rot-Grün-Schwäche) profitieren maximal, da die Information rein über Helligkeitsunterschiede und Formen transportiert wird.

Zuverlässigkeit unter extremen Lichtverhältnissen

  • Perfekte Ablesbarkeit bei Sonnenlicht: Viele Monochrom-Displays, wie E-Paper/E-Ink oder transflektive LCDs, nutzen das Umgebungslicht. Je heller die Sonne scheint, desto schärfer und klarer wird das Bild. Farbdisplays spiegeln hier oft oder verblassen.
  • Gute Nachtlesbarkeit: Mit einer schwachen, gleichmäßigen Hintergrundbeleuchtung lassen sich monochrome Texte im Dunkeln lesen, ohne den Nutzer zu blenden oder die Nachtsichtfähigkeit der Augen zu beeinträchtigen (wichtig im Automotive- oder Marine-Bereich).

Reduzierung von Fehlern in kritischen Situationen

  • Eindeutigkeit: Wo keine Farben ablenken oder missverstanden werden können (z. B. durch unterschiedliche kulturelle Bedeutungen von Farben), zählt nur die reine Form.
  • Sicherheit im Fokus: Bei medizinischen Geräten, Messinstrumenten oder im Cockpit verhindert eine perfekt lesbare Monochrom-Anzeige, dass die Zahlen der Messwerte falsch abgelesen werden können.

Technische und wirtschaftliche Vorteile

  • Maximale Pixeldichte (Schärfe): Da ein Pixel nicht in rote, grüne und blaue Subpixel unterteilt werden muss, steht die volle Fläche für die Bild- bzw. Textform zur Verfügung. Das Ergebnis ist eine extrem scharfe Kantendarstellung.
  • Extreme Energieeffizienz: Da das Display nicht gegen das Sonnenlicht anleuchten muss und die Grafikprozessoren keine komplexen Farbdaten berechnen, bleibt der Stromverbrauch minimal. Das verlängert die Akkulaufzeit von Geräten drastisch und ist im Automotive-Bereich essentiell, wenn Daten erfasst werden müssen, ohne laufenden Motor.

T-Check für Ihren Einsatzbereich

Sie möchten erfahren, wie sich T-CHECK in Ihre bestehenden Arbeitsabläufe integrieren lässt? Wir beraten Sie persönlich und stellen gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung zusammen.

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